Kategorie: kritisch

Im Zweifel für den Zweifel! Ja, aber… ein Streitgespräch über das „Museum of Doubt“

Wissenschaftsmuseen sehen immer gleich aus?! Nicht mit der Museumsdirektorin des Genter Universitätsmuseums Marjan Doom, die mit ihrem Buch „The Museum of Doubt“ ein Manifest für ein anderes und neuartiges Kuratieren vorlegt. Unsere beiden Autorinnen Daniela Döring und Johanna Lessing wollten wissen, was es mit dem Zweifel auf sich hat.

Unaussprechliches ausstellen. „Sprachlosigkeit. Das laute Verstummen“ im Japanischen Palais (16.04.-01.08.2021, Museum für Völkerkunde Dresden)

Wie lassen sich Traumata und Unterdrückung ausstellen und zugleich überwinden? Wie können die zum Verstummen Gebrachten zu Gehör kommen? Und wie lässt sich darüber schreiben? Die Autorin Daniela Döring wagt einen Dreisprung durch eine komplexe und ambitionierte Ausstellung, die mit den Mitteln der Poesie nicht nur das Schweigen brechen, sondern auch Heilung bewirken will…

Was wir (nicht) sehen – Ein physischer und virtueller Ausstellungsrundgang über Rassismus und Widerstand im Vergleich

Zwei Ausstellungsbesuche in Pandemiezeiten: Unsere beiden Autorinnen besuchen vor Ort mit Maske und zu Hause im Netz die Ausstellung „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ des Stadtlabors des Historischen Museums Frankfurt. In ihrem zweistimmigen Artikel legen sie ihre Erfahrungen nebeneinander und sind überrascht von den Ergebnissen.

A bis Z des Kuratierens. Ein unvollständiger Bericht aus der Praxis in drei Teilen // Drittens: F – I – O – Q – R – T – U – Z

Wie lassen sich Objekte ausstellen, die auf den ersten Blick langweilig wirken? Wie kuratieren ohne zu urteilen? Und wie lässt sich das Museum auf den Kopf stellen? Im dritten und vorläufig letzten Teil des A bis Z haben sieben Autorinnen ihre Erfahrungen aus der kuratorischen Praxis reflektiert und ein kollektives Schreibexperiment gewagt.

Partizipation auf dem Prüfstand. Die Dauerausstellung „Gender Blender“ im Kvindemuseet in Aarhus

Die Dauerausstellung „Gender Blender“ im Kvindemuseet in Aarhus setzt viele partizipative Vermittlungselemente ein, um gemeinsam mit dem Publikum traditionelle Geschlechterrollen aufzubrechen. Die Autorin Annika Wellmann hat die Ausstellung untersucht und danach gefragt, wie und mit welchen Grenzen Diversität und Vielfalt ermöglicht werden.

A bis Z des Kuratierens. Ein unvollständiger Bericht aus der Praxis in drei Teilen // Zweitens: B – D – H – K – L – M – V – W – X

Im zweiten Teil ihres A bis Z des Kuratierens nehmen die beiden Autorinnen Begriffe wie „Handschuh“, „Listen“ und „Weiß sein“ in den Blick. Ausgehend von der Praxis fragen Sie unter anderem: Welche Rolle spielt die Idee des Schutzes beim Kuratieren? Wie beginnt eine Ausstellung und wie endlos ist die kuratorische Arbeit? Kann sie visionär sein? Auch hier bleibt vieles unvollständig und lädt erneut zum Weiterdenken und -schreiben ein, zu Widerspruch und Ergänzung!

A bis Z des Kuratierens. Ein unvollständiger Bericht aus der Praxis in drei Teilen // Erstens: A – C – E – G – J – N – P – S – Y

Der Begriff des Kuratierens wird heute inflationär verwendet. Allein für den Ausstellungsbereich ist er vielfältig und diffus. Die beiden Autorinnen entwickeln ihre Enzyklopädie des Kuratierens konsequent aus der Praxis und kommen zu überraschenden Ergebnissen. Das unvollständige ABC lädt zum Weiterdenken und -schreiben ein, zu Widerspruch und Ergänzung!

Spoons are everything!

Wie steht es um die Provenienz kleiner Gegenstände? Wie die der vielen Löffel in Museumssammlungen? Ausgehend von einer erlebten Missachtung dieser Löffel, spürt Sara Müller der Vielfalt des Löffels weltweit und der damit verbundenen Geschichten im Museum nach.