Nachts im Archiv

von Ramona Bechauf

Wie gehen Museen und Archive mit Krisen um, in denen zentrale Aufgaben wie das „Bewahren“ und „Vermitteln“ wegfallen – zum Beispiel wegen einer drohenden Apokalypse? Welche Chancen bietet das Chaos für eine Museumsmitarbeiterin, die zugleich Forschungsagentin ist? Als Teil einer Serie von literarischen Gedankenexperimenten widmet sich der nachfolgende Beitrag dem Versuch, über institutionelle Praxis und nicht zuletzt über unsere Rolle als Forschende darin nachzudenken. Fiktion wird hier zum Möglichkeits- und Reflexionsraum. Klare Antworten gibt es keine, dafür geht es um Mumien, Wikinger, perfide Einbrüche und, nicht zu vergessen: den (drohenden) Weltuntergang. Oder zumindest den Coronavirus-Lockdown. Neugierig?

Was währendessen in einem schwedischen Museum passiert, erfahrt ihr übrigens hier

Foto: Stephenie Young

Nachts im Archiv

Sie würde einfach wieder die Ausländer-Karte ausspielen, sollte man sie erwischen. “Przepraszam, ale nie rozumiem…”, dazu ein Hundeblick, ein Versuch war es zumindest wert. Die Gelegenheit, das Archiv einmal ganz allein für sich zu haben, würde sich in diesem Leben nie wieder ergeben. Bisher war es nur möglich gewesen, das Ringelblum-Archiv unter Aufsicht zu besuchen und die digitalen Kopien über den Internetauftritt des Instituts einzusehen. Aber was waren schon Digitalisate auf dem Computer? Was hatte Benjamin noch einmal über die Aura gesagt? Durch die ständige Reproduktion würde das Original seine Aura verlieren? Von wegen! Im Zeitalter der Digitalisierung war es etwas ganz Besonderes, endlich mal ein Original in den Händen zu halten oder in einer Ausstellung zu können! Meist wurden die Besucher*innen mit mehr oder weniger guten Reproduktionen abgespeist. Einmal dieses Archiv und seine Geschichte wandern zu lassen, das wäre was! Wenn man die Probleme der Versicherungssummen, Leihgebühren, klimatischen Bedingungen, Schutzmaßnahmen, Transportfragen und das Politikum dahinter irgendwie lösen könnte.

Aber jetzt ging es erst einmal darum, sich hier in aller Ruhe umzusehen. Corona und der plötzlichen Schließung von Museen und Forschungsinstituten sei Dank! Niemand war auf die Idee gekommen – in der Hektik und im Chaos der Mitarbeiter, die versuchten noch einmal auf die Schnelle eine Datensicherung vorzunehmen oder ihre Bücher mit nach Hause zu bugsieren -, nachzusehen, ob sich noch jemand auf den Toiletten aufhielt. In der Küche hatte sie vorsorglich ein paar Vorräte deponiert und in der Schreibtischschublade befanden sich die obligatorische Packung Kekse, das Glas Nutella und ein Laib Brot. Die Versorgung sollte zumindest für ein paar Tage gesichert sein. Die Luft schien inzwischen rein zu sein. Seit einiger Zeit war es ruhig im Gebäude. Gespenstisch ruhig. Anfangs waren das große Eingangsportal und die kleine, schwere Tür zu den Mitarbeiterräumen noch einige Male geknallt, nun war es totenstill. Zeit, sich in den Eingangsbereich zu schleichen.

Das Foyer war tatsächlich menschenleer. Selbst der alte, grummelige security guard war nach Hause gegangen. Gott sei Dank! Der alte Mann war stur und folgte stets peinlich genau seinen Anweisungen. Außerdem sprach er kaum Englisch. Nach dem letzten Mal, als sie mit ihm aneinandergeraten war, weil er sie nach fünf Uhr nicht mehr in ihr Büro lassen wollte, hatte sie zum Äußersten gegriffen und ihre Vorgesetzte angerufen. Seitdem war der alte Mann vordergründig nicht mehr so grummelig. Aber gerade das verschaffte ihr jedes Mal aufs Neue ein ungutes Gefühl: Der Alte würde sie im Auge behalten…

Aber nicht heute! Heute war der Empfangstisch verwaist. In den letzten Monaten hatte sie immer wieder beobachtet, dass die Schlüssel rechter Hand unter der überstehenden Tischkante in ein Kästchen gehängt wurden. Und auch, dass die Nummer des Schlüssels, der das Allerheiligste öffnete, die Nummer 43 trug. Immer wieder hatte sie sich gefragt, ob es ein schlechter Scherz, ein Zufall oder eine Art Mahnmal darstellte. Schlüssel Nummer 43 führte zum Ringelblum-Archiv, dem heimlichen Archiv des 1943 liquidierten Warschauer Ghettos. Ihre Finger zitterten ein wenig, als sie zum Schlüssel griff. War es bereits zu spät ihr Vorhaben abzubrechen?

Für die Schätze, die es beinhaltete, war der Archivraum erschreckend einfach und unspektakulär. Eine Reihe grauer Stahlschränke an zwei Seiten des kleinen Raumes, in der Mitte zwei Tische mit zwei Küchenstühlen zum Arbeiten und an der linken Wandseite ein Plakatschrank über dem eingerahmt in einem schwarzen, billigen Bilderrahmen ein Portrait von Emanuel Ringelblum, dem Gründer des Untergrundarchivs, thronte. Der Anblick war irgendwie ernüchternd.

Und was nun? Verlegen bemerkte sie, dass ihr Plan, unbemerkt in das Archiv einzudringen, nicht ganz ausgereift war: Was hatte sie eigentlich vor? Wonach suchte sie eigentlich? Und wo sollte sie anfangen? In den letzten Wochen und Monaten hatte sie zusammen mit einer anderen ausländischen Kollegin für eine geplante Wanderausstellung recherchiert. Das Material, zumeist Briefe, Fotografien und geschriebene Berichte aus dem Warschauer Ghetto, hatte sie bereits digital eingesehen. Nur ein einziges Mal war sie hier unten gewesen und hatte sich von der zuständigen Archivarin einige Skizzen zeigen lassen. Eine Systematik hatte sich ihr damals nicht erschlossen und auch jetzt, von außen, ließ sich keine erkennen. Sollte sie einfach die Schränke aufmachen? Die Schlüssel hatte sie dabei und, wenn sie alles mit ihrem Smartphone fotografierte, konnte sie alles wieder an seinen angestammten Platz zurücklegen und niemand würde je bemerken, dass sie hier gewesen war. Und wo sollte sie anfangen? Sie könnte einfach mit einem Kinderabzählreim einen der Stahlschränke auswählen. Oder einfach im Uhrzeigersinn von rechts nach links durch den Raum wandern, sie war schließlich eine erwachsene Frau und ausgebildete Kulturwissenschaftlerin! Also Abzählreim: “Ene, mene, mink mank, plink plank, Osse, Bosse, Eier, Weiher, weg!”, entschied sie. Bevor sie auf den Schrank zu trat, holte sie ihre weißen Stoffhandschuhe aus den Hosentaschen ihres Kleides. Einen aus der rechten, einen aus der linken Tasche. Handschuhe! Wo hatte sie überall Fingerabdrücke hinterlassen? Sollte sie später noch einmal alle Oberflächen abwischen, die sie angefasst hatte? Seit dem Ausbruch des Virus wurden die Oberflächen mehrmals täglich peinlich genau gesäubert. Ihre waren nun die einzigen Abdrücke auf diesen Flächen. Andererseits: Würde wohl jemand nach Fingerabdrücken suchen? Ja, das Archiv war der Schatz des Instituts, aber wie schlampig es gesichert war, ließ vermuten, dass ihre langjährige Spionage-Obsession tatsächlich etwas in ihrem Kopf angestellt hatte. Sie atmete durch: Kein Grund zur Panik.

Im Inneren des von ihr ausgewählten Stahlschrankes befanden sich mehrere Schubfächer. Diesmal entschied sie sich für die Systematik und zog die oberste Schublade auf: Graue Archivmappen. Sie entnahm die erste von links und trug sie behutsam zum Tisch.

Wieder begannen ihre Finger zu zittern, als sie die Mappe öffnete und die erste Seite des Dokuments vorsichtig mit ihren behandschuhten Fingern heraushob. Das Papier war vergilbt und an einigen Stellen fleckig. Alles in allem schienen die Blätter gut erhalten. Was sie erstaunte war jedoch, dass sie nur auf der Vorderseite beschrieben waren. Je weiter sie zum Ende des Dokuments blätterte, desto dichter beschrieben war es. Der Autor hatte nur auf den ersten Seiten die Linien auf den ersten Seiten genutzt, auf den folgenden hatte er mehrere Zeilen auf eine Linie gequetscht. Vielleicht um Papier zu sparen, mutmaßte sie. Im Folgenden schienen die Linien sogar ganz zu verschwinden und sie musste sich tiefer über das Papier beugen und es schließlich ins Licht halten, war sich aber noch immer unsicher, ob die letzten Seiten ursprünglich liniert gewesen waren. Diese Seiten waren außerdem am Rand stark beschädigt. Hier waren ganze Teile abgebröckelt oder durch Feuchtigkeit beschädigt; die Ränder waren dunkel und wellig. Einige der Metallboxen, in denen das Archiv vergraben worden war, hatten bei ihrer Bergung Wasser enthalten, das hatte sie gelesen. Das beschädigte Material nun in den Händen zu halten, schien diese Information erst greifbar zu machen.

Das Dokument war in polnischer Sprache verfasst. Die Handschrift bereitete ihr Probleme und ihre Polnisch Kenntnisse ließen sie dann und wann im Stich. Es schien sich um einen Bericht zu handeln. Einen Bericht über die Lage im Ghetto. Ein Bericht über eine Mädchenleiche auf den Straßen des Ghettos und den Umgang mit ihr. Die Tatsache, dass niemand der Ghetto-Bewohner*innen davon Notiz nahm, zeigt, dass Kinderleichen zum Alltag geworden waren. Die Distanz, die der Autor zum Geschehen und der Reaktion seiner Mitbewohner*innen zu haben schien, faszinierte sie. Er beschrieb einen Ort, der kein Mitleid mehr kannte, an dem es Alltag war, dass den Toten die Kleidung genommen, Bettler bestohlen und Kleinkinder von ihren Müttern zum Betteln und damit in den beinahe sicheren Tod geschickt wurden; es war ein Ort ohne Helden, ohne Gesichter und Namen. Wer war dieser Autor, der diese Gesellschaft so klar und distanziert sah und zeigte? Wer war dieser Mensch mit diesem eigenartigen, einzigartigen Blick auf seine Realität? Stanisław Różycki. Dr. Google sollte ihn kennen.

Die erste Seite lieferte neben einigen Bildern und Videos eines alten Mannes mit demselben Namen die Biographie eines Juristen des 17. Jahrhunderts, einen Eintrag einer Biographie auf der Seite des Museums des Warschauer Aufstandes und endlich zwei unergiebige, kurze Einträge zu einem Stanisław Różycki, der über die Lage der Juden in Lwów berichtete. Na gut, sie legte das Smartphone beiseite und kramte ihren Laptop aus der Tasche. Wieso sollte es auch so einfach sein?

Die Forschungsseite des Instituts bot die Möglichkeit die digitalisierten Dokumente nach Metadaten zu durchsuchen. Metadaten wie Autorennamen. Neben dem Bericht aus Lwów/Lemberg/Lwiw wurden weitere Berichte aus dem Ghetto ausgespuckt. Die ebenfalls vom Institut geführte Seite über die Mitglieder des Untergrundarchivs ergab keine Treffer für diesen Namen. Dann eben oldschool, dachte sie und packte “ihren Kassow” aus. Samuel Kassows “Who will write our history” war zu ihrem ständigen Begleiter geworden. Sein Grundlagenwerk über das Untergrundarchiv war erst 2007 erschienen, zuerst auf Englisch, dann in einer polnischen Übersetzung und war schließlich verfilmt worden. Mit polnischen Schauspielern. Sie schätzte den Film und hatte ihn bereits einige Male gesehen. Und jedes Mal ein schlechtes Gewissen bekommen, weil sie nicht anders konnte, als zu lachen, wenn Ringelblum ins Bild kam oder Jiddisch sprach. Sie kannte den Schauspieler gepierct und tätowiert als lustigen, stockschwulen Sidekick und bekam diese Assoziation nicht aus dem Kopf. Und schämte sich dafür!

Im Index “des Kassow” wurde sie fündig und überflog die entsprechenden Seiten: Różycki war in Warschau geboren, in die zunächst von den Sowjets besetzte Stadt Lwów geflohen, bevor er von dort aus ins Warschauer Ghetto floh. Als Różycki in das Warschauer Ghetto kam, fand er sich in einer vollkommen anderen Welt wieder; er hatte die langsame Transformation der Situation und der Gesellschaft nicht miterlebt und bekam damit einen distanzierteren und analytischeren Blick auf den Alltag im Ghetto. Diesen Blick, der seine Berichte so einzigartig und faszinierend machte.

Sie blickte von den Seiten auf. Wie automatisch pflückte sie einen der Bookdarts aus der kleinen Blechdose aus ihrer Handtasche, markierte die Seite, malte den Namen Różyckis mit pinkfarbenen Textmarker nach und kritzelte schließlich eine kurze biographische Notiz an den Rand. Ihre Gedanken rasten, was sie erst bemerkte, als sie die Notiz noch einmal las, die sie unterbewusst in ihrem eigenen Esperanto aus Englisch, Polnisch, Jiddisch und Deutsch verfasst hatte. Auf den knapp 600 Seiten gab es zwei kurze Abschnitte, die Różyckis Namen enthielten. Im Film kam er nicht vor. Hatte er einen Platz in der Dauerausstellung des Instituts? Im Eingangsbereich der Ausstellung gab es einen langen Tisch, der die Namen der Mitglieder von Oneg Shabbat enthielt und in Schubladen ihre Kurzbiografien präsentierte. Sie konnte sich nicht erinnern Różycki dort entdeckt zu haben. War er einer der Namenlosen am Tisch? Hatte man ihn gar vergessen? “What we’ve been unable to shout out to the world” lautete der Titel der Ausstellung. Das Zitat stammte aus einem dem Archiv beigelegten Brief des 19jährigen Dawid Graber, den Kassow auf Seite 3 abgedruckt hatte. Auch dieses Zitat hatte sie bereits markiert, gemarkert und zusammengefasst:

“What we were unable to cry and shriek out to the world we buried in the ground… I would love to see the moment in which the great treasure will be dug up and scream the truth at the world. So the world may know all. So the ones who did not live through it may be glad, and we may feel like veterans with medals on our chests. We would be the fathers, the teachers and educators of the future. … But no, we shall certainly not live to see it, and therefore I write my last will. May the treasure fall into good hands, may it last into better times, may it alarm and alert the world to what happened… In the twentieth century. … We may now die in peace. We fulfilled our mission. May history attest for us.”

Sie hatte dieses Zitat bereits unzählige Male gelesen und noch immer hatte es einen Effekt auf sie. Sie zitterte leicht. Und las es noch einmal: “… the moment in which the great treasure will be dug up and scream the truth out at the world”. Die Lampe im Archiv begann zu flackern, kurz darauf ertönte ein ohrenbetäubender Donnerhall. “But no, we shall certainly not live to see it, and therefore I write my last will.” Das Flackern der Lampe wurde heftiger und es folgte ein nicht enden wollender Donner. “May the treasure fall into good hands … may it alarm and alert the world to what happened” Die Lampe erlosch für den Bruchteil einer Sekunde, ihr Wiederaufflackern wurde mit einem weiteren Donnerschlag begleitet. “We may now die in peace. We fulfilled our mission. May history attest for us.”

Sie schluckte. Grabers letzter Wille. War er erfüllt worden? Dawid Graber war Protagonist – zumindest aber Statist – in beiden Warschauer Ausstellungen, die sich mit dem Warschauer Ghetto beschäftigten. Aber eigentlich wusste sie über Graber kaum mehr als über Różycki! Dawid Graber war 19 Jahre alt, als er zusammen mit einem weiteren Teenager, Nahun Grzywacz, Israel Lichtenstein beim Vergraben des Untergrundarchivs half, so viel wusste sie noch. Im Film wurde Graber gezeigt und zitiert, erinnerte sie sich. Noch einmal zog sie den Kassow zu Rate. Auf Seite 219 fand sie ein weiteres Zitat. Hier beschrieb Graber, wie er mit seinen beiden Kollegen das Archivmaterial in den Metallkisten verstaute. Und wie vielfältig dieses Material war. Und wie sehr es ihn ergriffen hatte: “We were so shaken … that we could not work the whole next day.” Sie hatte bisher nur eine grobe Vorstellung dessen, was Graber, Grzywacz und Lichtenstein gesehen und verpackt hatten. Aber hier war ihre Chance. Plural: Ihre! Die Chance, das zu sehen, was die drei Männer gesehen hatten und dabei zu helfen, das Vorliegende aufzuarbeiten. Und die Chance im Namen der Gruppe Oneg Shabbat, die Wahrheit in die Welt hinauszuschreien. Mit einem hörbaren Blitzen, wie das einer Mikrowellen-Explosion, erlosch das Licht im Archivraum nun endgültig. Der Donner grollte und wurde noch lauter. Davon würde sie sich nicht abhalten lassen! Im fahlen Licht des Laptop-Monitors fand sie ihr Smartphone und schaltete die integrierte Taschenlampe ein. Erneut trat sie auf den geöffneten Stahlschrank zu und beugte sich über die nächste Archivmappe.

Als die Tür sich leise knarrend öffnete, schrak sie zusammen. Eine raue Männerstimme hinter ihr murmelte: “Dobry wieczór, Pani!” Guten Abend, die Dame. Wie in Zeitlupe drehte sie sich um, während der Schein der Handy-Taschenlampe einen Halbkreis beschrieb, der auf dem strengen und allzu vertrauten Gesicht zum Stillstand kam. Der security guard blickte sie mit versteinerter Miene an. “Przepraszam, ale…”, Entschuldigung, aber… – sie zögerte. Der Alte musterte sie ausgiebig. Schließlich griff er in die Taschen seines Blazers, holte aus den Taschen rechts und links jeweils einen weißen Stoffhandschuh, die er langsam überstreifte. Dann wandte er sich von ihr ab, ging auf einen der Stahlschränke auf der rechten Raumseite zu und öffnete ihn. Als er sich umdrehte, hielt er eine Schreibtischlampe sowie eine graue Archivmappe in den Händen. Wortlos stellte er die Lampe in die Mitte der beiden Tische, legte die Archivmappe vorsichtig ab und steckte den Stecker in die Steckdose. “Proszę bardzo”, bitte sehr – sagte er als die Lampe aufleuchtete und ließ sich auf den freien Stuhl neben ihrem nieder.

Disclaimer: alle Ähnlichkeiten mit realen Personen und Sammlungsobjekten sind rein zufällig.


Ramona Bechauf ist Doktorandin am Kolleg „Wissen | Ausstellen“ und erforscht die Produktion von Wissen in den Ausstellungen zum Zweiten Weltkrieg an den Orten der Verbrechen.

Der Beitrag wurde redaktionell betreut von Daniela Döring (Postdoktorandin am Kolleg “Wissen | Ausstellen„) und Johanna Strunge (Doktorandin am Kolleg “Wissen | Ausstellen„).

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